Besteuerung von Mitarbeiterentsendungen nach Indien


Silke Neugebohrn , Sr.

Ausgangslage und ​Neuregelung zum 1. Juni 2016


Im Standardfall, also bei Nichtbestehen einer steuerlichen Betriebsstätte in Indien, betragen die Quellensteuern i. Nur wenige Länder besteuern sie, Indien gehört dazu. Der Begriff ist denkbar weit gefasst und umfasst Vergütungen für Dienstleistungen auf den Gebieten der Geschäftsleitung, der Technik oder der Beratung.

Die meisten nach Indien berechneten Dienstleistungen werden unter die Besteuerung fallen. Ausnahmen gelten nach nationalen, indischem Recht für Montagevergütungen und, nach aktueller Rechtsprechung, wohl auch für Vergütungen, die mit dem Verkauf von Waren untrennbar verbunden sind.

Besteht eine steuerliche Betriebsstätte in Indien Ausnahmefall , beispielsweise durch eine Montage von mehr als 6 Monaten Dauer, so beträgt die Quellensteuer nach nationalem indischem Recht 40 Prozent plus Aufschlag und Ausbildungsabgabe.

Die Quellensteuer kann hier nur über einen besonderen Antrag bei der indischen Finanzverwaltung reduziert werden. Besonderheiten bestehen bei Zahlungen für die Übertragung von Wirtschaftsgütern. Hat Indien das Besteuerungsrecht z. Das DBA greift hier nicht. Sofern keine steuerliche Betriebsstätte in Indien besteht, handelt es sich um eine Definitivbesteuerung in Höhe von 10 Prozent des Bruttobetrages.

Nur im Betriebsstättenfall handelt es sich um eine Art Steuervorauszahlung, so dass eine Erstattung möglich ist, soweit die auf den Betriebsstättengewinn festgesetzte Steuer geringer ist als die abgeführte Quellensteuer.

Nur eine Anrechnung ist — in engen Grenzen — möglich. Auf die Gewerbesteuer ist sie stets nicht anrechenbar. Das führt in aller Regel zu hohen, nicht anrechenbaren Steuerüberhängen. Wir raten dazu, die Quellensteuer kaufmännisch als Kostenfaktor zu verstehen. Werden die Informationen nicht gegeben, hat der Entrichtungspflichtige weiterhin nach Sect. Ausländischen Unternehmen können vom Entrichtungspflichtigen weiterhin einen Beleg über die abgeführte Quellensteuer verlangen sog.

Allerdings wird sie nicht die PAN des ausländischen Unternehmens nennen, sondern nur dessen Namen und Identifikationsnummer. Es ändert sich insoweit nichts an der bisherigen Rechtslage. Wir raten derzeit nicht dazu, bereits bestehende PANs zurückzugeben. Sie ändert nichts an der Pflicht ausländischer Unternehmen, in Indien Steuererklärungen über Einkünfte, die der indischen Income Tax unterliegen, abzugeben.

Ausländische Unternehmen sind nach Sect. Und das auch nur dann, soweit die anfallende Steuer bereits im Wege der Quellenteuer abgegolten wurde.

Für die in der Praxis wichtige Gruppe der Einkünfte aus Vergütungen für Dienstleistungen und Lizenzgebühren gelten die Ausnahmen jedoch nicht. Steuererklärungen sind weiterhin abzugeben. Sofern die Einkünfte von verbundenen indischen Unternehmen - bspw. Und vor allem, wie mache ich das? Jetzt mal ganz naiv gefragt ;- Habe nämlich wirklich keine Ahnung!

Es handelt sich um eher kleinere Beträge Habe vor mit 50 Euro ein bisschen rumzuprobieren, aber mal gucken, was draus wird Effenn hat es schon richtig gesagt: Binäre Optoinen sind ganz einfache Wetten auf Kurse, die so gestrickt sind, dass es sogar jede Oma der Welt verstehen könnte. Wenn du richtig liegst bekommst du z. Natürlich extremes Risiko, aber genau das macht es auch so interessant. Eine gute Beschreibung findet sich übrigens hier: Das deutsche Recht ist da alles andere als eindeutig.

Poker gilt ja auch als Glücksspiel obwohl man damit über lange Zeiträume richtig gut verdienen kann. Muss dann nicht versteuert werden theoretisch. Binäre Optionen sind nach deutschem Recht imo kein Glücksspiel und Gewinne daraus müssen entsprechend versteuert werden.

Ich denke aber, dass dies erst zutrifft wenn du gezeigt hast, dass du über einen längeren Zeitraum auch Gewinne erzielen kannst. Gewinne aus Wertpapiergeschäften sind steuerpflichtig. Darunter fallen auch Einnahmen aus dem Handel mit binären Optionen. Allerdings gibt es einen Sparer-Pauschbetrag von ,00 Euro je Person, bis zu dem Einnahmen steuerfrei sind. Bei in Deutschland ansässigen Banken wird die Steuer bereits von den Geldinstituten einbehalten.

Bei den meist im Ausland ansässigen Brokern für binäre Optionen ist das normalerweise nicht der Fall. Für die Steuer ist jeder Anleger selbst verantwortlich. Daher lässt sich bei den Brokern meist auch kein Freistellungsauftrag hinterlegen. Ausnahme können aber Unternehmen mit einer deutschen Niederlassung sein. Seit der Einführung der Abschlagssteuer ist die Steuerberechnung für die meisten Trader relativ einfach. Für sie gilt ein einheitlicher Steuersatz von 25 Prozent.

Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag. Ausnahme sind nur Steuerpflichtige mit einem Steuersatz von weniger als 25 Prozent.